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Sonderabschreibung

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Jedes von einer Unternehmung erworbene Wirtschaftsgut kann nach den in Deutschland geltenden Steuergesetzen im Rahmen der Umsatz- oder Einkommenssteuer abgeschrieben werden.

Die Möglichkeit dieser steuerlichen Umlage der Investition ist als "Normalabschreibung" bekannt und erfolgt nach einer linearen Abschreibung, die sich aus Anschaffung und Nutzungsdauer berechnet.
Eine Sonderabschreibung wird zusätzlich zu dieser normalen Abschreibung gewährt und tritt nicht an deren Stelle, wie dies im Fall der "erhöhten Abschreibung" der Fall ist.

Sonderabschreibungen werden vor allem für kleine oder mittlere Unternehmen gewährt, da diese das Rückgrat der deutschen Wirtschaft darstellen. Nach § 7 g Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes kann der Unternehmer damit bis zu 20 % der Anschaffungskosten des erworbenen Gutes im Jahr der Anschaffung und darüber hinaus in den folgenden vier Kalenderjahren in Anspruch nehmen, wobei die Abschreibungsmöglichkeit des erworbenen Wirtschaftsguts mit dessen Nutzung zusammenhängt.

 

 



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Steuern und Steuererklärung – Ausführliche Informationen

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