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Schwarzarbeit

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Gegen Entgelt erbrachte Leistungen ohne nachvollziehbare Belege für die steuerliche Abrechnung bezeichnet man als Schwarzarbeit. Der Erbringer der Leistung erhöht somit auf strafbare Art sein Einkommen und auch der Dienst- oder Werkleistungsnehmer unterschlägt mit seiner Beihilfe Steuergelder. Die Dienstleistungsvereinbarung wird also mündlich abgeschlossen und das Entgelt wird in bar ohne Beleg und steuerliche Meldung ausgezahlt. Betroffen sind viele Branchen wie Gastronomie, Bauwesen und Kinderbetreuung. Zu verwechseln ist die Schwarzarbeit nicht mit der legalen, aber unentgeltlichen Nachbarschafts- oder Freundschaftshilfe. Jedoch wird dieses Argument oftmals missbräuchlich benutzt, z.B. bei Babysitterdiensten. Nachzuweisen ist die Schwarzarbeit nur unter bestimmten Umständen. Die Folge der illegalen Arbeit sind volkswirtschaftliche Schäden. Geahndet werden solche Verstöße mit Bußgeldern je nach Schweregrad des Steuerbetruges und mitunter auch mit Gewährleistungspflicht bei Werkunternehmern. Zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und dem damit verbundenen Leistungsmissbrauch und Steuerhinterziehung erfolgen mehrere stichprobenartige Kontrollen in vielen Unternehmen. Einige Kontrollen erfolgen auch auf Verdachtsäußerungen oder Anzeigen hin. Die Aufgabe der Kontrollen übernimmt das Zollamt.



Zum Thema Schwarzarbeit auf förderland:
Steuern und Steuererklärung – Ausführliche Informationen

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