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Schulgeld

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In Deutschland muss bekanntlich für den Besuch öffentlicher Schulen kein Schulgeld bezahlt werden; dies sieht das Gesetz vor. Anders sieht es jedoch aus, wenn man sein Kind auf eine private oder kirchliche Schule schickt: dort muss eine bestimmte Summe bezahlt werden. Für Kinder weniger gut betuchter Familien gibt es aber Stipendien, die sich meist am Notenschnitt orientieren. Das Schulgeld ist steuerlich absetzbar: Nach Abzug der Kosten für Beherbergung, Betreuung und Verpflegung können bis zu 30 Prozent als Sonderausgabe von der Einkommenssteuer abgezogen werden.

Seit Januar 2009 gilt ein Höchstbetrag von 5.000 Euro pro Jahr, das heißt, die Eltern müssten mindestens 16.666 Euro zahlen. Wichtig ist, dass die Ersatzschule staatlich anerkannt sein muss (z.B. Waldorf- und Montessorischulen). Für Schulen im Ausland gilt das neue Gesetz, wenn man dort einen von der Kultusministerkonferenz anerkannten Abschluss erwerben kann. Auch Kosten für berufsbildende Ergänzungsschulen können erstmalig abgezogen werden.

(Stand: 2012)



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