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Schonfrist

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Unter Schonfrist versteht man die Frist, in der das Finanzamt von der Festsetzung eines Säumniszuschlages absieht und dem Steuerschuldner Gelegenheit gibt, die Angelegenheit doch noch positiv zu erledigen.

Hat ein steuerpflichtiger Arbeitnehmer bis Ende Mai eines Jahres Zeit, seine Steuererklärung des Vorjahres abzugeben, gelten für die Zahlung z. B. der Kfz-Steuer kürzere Fristen. Die meisten Menschen zahlen ihre Steuerschuld erst kurz vor Ablauf der Frist und hoffen, dass die Überweisung rechtzeitig ausgeführt wird. Wenn es dabei manchmal zu Verzögerungen kommt, z. B. wenn ein Wochenende oder Feiertage dazwischen liegen, muss der Steuerpflichtige keine Sanktionen seitens der Finanzbehörden befürchten. Denn durch die Schonfrist soll dem Risiko einer verspäteten Überweisung entsprochen werden.

Eine Schonfrist wird nicht gewährt, wenn der Steuerpflichtige seine Steuerschuld durch Bar- oder Scheckzahlung leistet. In dem Fall wird der Säumniszuschlag sofort fällig und nicht erst nach Ablauf der Schonfrist.
Die Dauer der Schonfrist beträgt seit dem Jahr 2004 drei Tage.



Zum Thema Schonfrist auf förderland:
Steuer und Steuererklärung - Ausführliche Informationen

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