<< Themensammlung Steuer

Schadensersatz

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Ein Schadensersatz umfasst den Ausgleich eines Schadens. Ein Schaden schließt jede Einbuße an Lebens- und Rechtsgütern ein, der Schädiger muss dabei aber nicht unbedingt etwas erlangt haben. Das deutsche Zivilrecht unterscheidet gesetzliche und vertragliche Schadensersatzansprüche, die Vorraussetzung für einen Schadensersatz ist rechtswidriges und schuldhaftes Handeln oder Unterlassen von Handlungen. Der Schadensersatz ist auf Ausgleich des messbaren Schadens gerichtet. Bei Personenschäden kann ein Anspruch auf Schmerzensgeld bestehen und es muss geprüft werden, ob der Geschädigte den Schaden mit verursacht hat.

Für die Beurteilung von Schadensersatzleistungen bildet das Deliktsrecht § 823 I BGB die Grundlage. Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht verletzt, ist zum Schadensersatz verpflichtet. Vertragliche Schadensersatzleistungen umfassen u.a. Schadensersatzansprüche aus der Verletzung einer Haupt- oder Nebenleistungspflicht. Bei einem Vertrag können für eine oder für beide Vertragspartner Verpflichtungen enthalten sein, die bindend sind und für welche eine Haftung besteht, diese Verpflichtungen werden als Leistungspflichten bezeichnet. Hierzu zählen u.a. Kaufverträge, der Käufer hat bei dem Kauf von Ware Anspruch auf mangelfreie Ware. Wenn der Verkäufer diese Verpflichtung verspätet oder gar nicht erfüllt, tritt neben der primären Leistungspflicht die sekundäre Pflicht des Schadensersatzes.


zurück zur Übersicht >

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer