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Säumniszuschlag

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Ein Säumniszuschlag wird erhoben, wenn ein Steuerschuldner die Frist zur Zahlung seiner Steuerschuld verstreichen lässt. Dabei ist es unerheblich, ob dies absichtlich geschieht oder nur vergessen wurde. Denn der Säumniszuschlag ist ein vom Gesetz her festgelegtes Druckmittel, um den Steuerpflichtigen zur pünktlichen Zahlung anzuhalten.

Wird dem Steuerpflichtigen für die Abgabe seiner Steuererklärung ein großer Zeitraum eingeräumt, der auf Antrag sogar noch verlängert werden kann, so setzt die Finanzbehörde für die Zahlung z.B. der Kraftfahrzeugsteuer eine recht kurze, aber angemessene Frist. Lässt der Steuerpflichtige diese Frist verstreichen, kann die Finanzbehörde einen Säumniszuschlag erheben. Die Festsetzung dieses Zuschlages geschieht ohne Ausfertigung eines zusätzlichen Steuerbescheides. Vielmehr kann der Säumniszuschlag unmittelbar mit der Mahnung für den nicht gezahlten Steuerbetrag eingefordert werden.

Die Höhe für den Säumniszuschlag liegt bei 1 % der rückständigen Summe; er wird monatlich berechnet und ist abzurunden auf den nächsten durch 50 teilbaren Betrag.

Bei Abänderung des Steuerbescheides bleiben die bis dahin angefallenen Säumniszuschläge allerdings bestehen.



Zum Thema Säumniszuschlag auf förderland:
Steuern und Steuererklärung – Ausführliche Informationen

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