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Rückstellungen

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Bei Rückstellungen handelt es sich um Posten in der Bilanz. Sie stehen für Verbindlichkeiten, die noch nicht sicher feststehen, das heißt, bei denen noch nicht klar ist, ob sie überhaupt anfallen und wenn sie es tun, in welcher Höhe oder zu welchem Zeitpunkt.

Da man aber bereits die Vermutung hat, dass diese Verbindlichkeit in Zukunft zu begleichen sein wird, oder man von einer noch offenen Verbindlichkeit weiß, werden Rückstellungen getätigt. Somit wird sichergestellt, dass zu dem Zeitpunkt, an dem die voraussichtliche Verbindlichkeit fällig wird, ausreichend Kapital zur Verfügung steht.

Damit jedes Unternehmen auch die notwendigen Rückstellungen bilanziert, gibt es dafür eine gesetzliche Regelung. Lauft § 249 HGB herrscht für verschiedene Schuldrückstellungen eine Passivierungspflicht. Dazu zählen die Passivierung von noch ungewissen Verbindlichkeiten sowie von drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften.


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