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Rücklagen

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Der Begriff Rücklagen bezieht sich auf Überschüsse, welche aus einer wirtschaftlichen Tätigkeit stammen und für zukünftige Verwendungszwecke eingeplant sind. Rücklagen werden nicht nur im privaten und kommerziellen Bereich angehäuft, sondern auch bei gemeinnützigen Stiftungen und Vereinen sowie bei Ämtern bzw. Kommunen.

Rücklagen werden normalerweise als Teilbereich des Eigenkapitals betrachtet, sie dienen für die Deckung von Verlusten sowie für Investitionen. Bei Kapitalgesellschaften muss die Verwandlung von Rücklagen in Stamm- oder Grundkapital durch eine Gesellschafter- oder Hauptversammlung beschlossen werden.
Generell wird zwischen gebundenen und ungebundenen Kapitalrücklagen unterschieden, die letzteren können frei verwendet werden, gebundene Kapitalrücklagen werden ausschließlich für die Abdeckung von Verlusten eingesetzt. In Deutschland ist bei Aktiengesellschaften vorgeschrieben, dass diese mindestens zehn Prozent ihres Grundkapitals als gebundene Rücklage anreichern müssen. Vereine dürfen aufgrund der zeitnahen Verwendung von Mitteln nur begrenzte Rücklagen bilden. Im öffentlichen Bereich müssen Rücklagen in den Vermögenshaushalt investiert werden, des Weiteren sollten Kredite getilgt und Leistungen rechtzeitig gesichert werden.


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