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Rückdeckungsversicherung

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Unter einer Rückdeckungsversicherung versteht man einen Versicherungsvertrag, der vom Arbeitgeber zugunsten seines Arbeitnehmers abgeschlossen wird.
Der Vertrag wird immer auf Basis einer vom Unternehmen geleisteten Versorgungszusage an den Arbeitnehmer genutzt, um zum Beispiel versicherungstechnische Risiken wie etwa den Tod des Arbeitnehmers oder dessen Berufsunfähigkeit, auszulagern. Auch das Kapitalanlagerisiko kann bei einer speziellen kapitalbildenden Rückdeckungsversicherung aus dem Unternehmen ausgelagert werden. Neben der Auslagerung des Risikos dient die Rückdeckungsversicherung gleichzeitig dazu, zugesagte Leistungen auch wirklich zahlen zu können.

In der Regel werden kongruente Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, bei der genau die vom Arbeitgeber zugesagten Leistungen versichert sind. Somit sind diese Versicherungen für das Unternehmen lediglich durchlaufende Posten. Wird der Arbeitnehmer beispielsweise berufsunfähig, erhält der Arbeitgeber Leistungen von der Versicherung, die an den Arbeitnehmer weitergereicht werden.

Für die Unternehmen bedeutet die Rückdeckungsversicherung die Möglichkeit, Versorgungszusagen im Voraus zu finanzieren. Die Beiträge zur Versicherung sind zudem Betriebsausgaben. Die Versicherung wird zudem als Aktivwert in der Bilanz aktiviert.


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