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Riester Rente

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Die Riester-Rente, benannt nach dem ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Walter Riester, ist eine Möglichkeit der freiwilligen zusätzlichen Altersvorsorge.
Da die bisherige gesetzliche Rente einem großen Teil der Bevölkerung nicht länger ausreichen wird, um einen angemessenen Lebensstandard im Alter zu gewährleisten, unterstützt der Staat die Bemühungen seiner Bürgerinnen und Bürger um eine zusätzliche Altersvorsorge in erheblichem Umfang.

Eine Riester-Rente ist zumeist eine Form der Lebensversicherung: Die Versicherten zahlen bis zu einem festgelegten Lebensalter einen monatlichen Betrag ein, der vom Staat aufgestockt wird. Das Finanzamt schreibt die Beiträge im Einkommenssteuerbescheid gut, wenn die Steuerersparnis größer ist als die erhaltenen Zulagen. Der maximale Sonderausgabenabzug liegt seit 2008 bei 2.100 Euro. Das so angehäufte und verzinste Kapital wird meist ab dem 65. Lebensjahr in Form einer monatlichen Rente ausbezahlt, wobei es in der Regel möglich ist, sich die Hälfte der Versicherungssumme auf einmal ausbezahlen zu lassen.

Alle seriösen Banken und Versicherungsgesellschaften in Deutschland haben Riester-Angebote in ihrem Portfolio, wobei die Angebote sehr unterschiedlich sind. Ein Vergleich der verschiedenen Anlagemöglichkeiten ist daher in jedem Fall zu empfehlen.

Nach den neuen Regelungen für die Besteuerung von Renten wird bis 2040 schrittweise von der Vorgelagerten auf die Nachgelagerte Besteuerung übergegangen.

(Stand: Oktober 2011)


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