<< Themensammlung Steuer

Rente

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Wer aus dem aktiven Erwerbsleben ausgeschieden ist und Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezieht, muss diese versteuern. Hintergrund ist das von der Bundesregierung verabschiedete Alterseinkünftegesetz, was eine schrittweise nachgelagerte Besteuerung der ab 2005 gezahlten Renten von 50 Prozent bis auf 100 Prozent ab dem Jahre 2040 bedeutet.
Die Steuer wird auf die gesetzliche Bruttorente erhoben ohne Berücksichtigung der Kranken- oder Pflegeversicherung.

Allerdings ist die Höhe der Rente maßgeblich entscheidend dafür, ob überhaupt Steuern darauf zu zahlen sind. Wessen Renteneinkünfte nämlich unter dem steuerfreien Existenzminimum liegen, muss mit keiner Besteuerung seiner Alterseinkünfte rechnen.

Anders sieht es aus, wenn zusätzlich zur Rente noch eine Zusatzrente gezahlt wird, Einnahmen aus Kapitalvermögen oder Vermietung und Verpachtung vorhanden sind oder sonstige Einkünfte erzielt werden. Dann trifft die Rentner die Besteuerung in der geltenden Höhe, zumal auch der Entlastungsbetrag für Rentner, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, mit der Regelung zum Alterseinkünftegesetz nach und nach abgebaut wird.


zurück zur Übersicht >

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer