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Realsplitting

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Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden, unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Ehegatten sind als Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1 EStG bis zu einem Betrag von 13.085 Euro absetzbar, wenn der Empfänger die erhaltenen Beiträge als "sonstige Einkünfte" nach § 22 Nr. 1a EStG versteuert, und dem Antrag zustimmt (Realsplitting). Eine erteilte Zustimmung darf nur vor dem Beginn des Jahres, für das sie erstmals nicht mehr gelten soll, beim Finanzamt widerrufen werden.

Beim Unterhaltsleistenden werden sie in der Anlage "U" geltend gemacht. Wegen des Zu- und Abflussprinzips müssen die Zahlungen auch tatsächlich geleistet werden.

Das Realsplitting hat gegenüber dem Unterhaltsabzug nach § 33a Abs. 1 EStG einen höheren Steuervorteil.


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