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Prozesskosten

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Ein Prozess ist meist mit einer hohen Kosten verbunden. Diese Prozesskosten sind bestimmt durch die Gerichtskosten und die jeweiligen Kosten, die mit außergerichtlichen Aufwendungen verbunden sind.

Der jeweilige Anteil, den die rechtsstreitigen Parteien zum Ende eines abgelaufenen Rechtsstreites zu tragen haben, wird vom Richter bekanntgegeben.

Danach erhält der Kostenschuldner eine Rechnung über die von ihm zu entrichtenden finanziellen Aufwendungen. Um diese finanziellen Aufwendungen zu minimieren oder zu reduzieren, kann eine steuerliche Rückzahlung der Prozesskosten unter bestimmten Gegebenheiten erfolgen.

Prozesskosten werden steuerlich anrechenbar, wenn sie unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen, die im deutschen Steuerrecht festgelegt sind.
Sie können dann im Bereich der Betriebsausgaben, als außergewöhnliche Belastungen oder Werbekosten aufgefangen werden. Der bevorstehende Prozess muss jedoch mit der unmittelbaren Erzielung von verschiedenen Einkünften im Zusammenhang stehen. Weiterhin müssen der Anlass und die Ursache für den angestrebten Prozess eine Einkommenserzielung darstellen.

Im Gegensatz dazu werden Prozesskosten steuerlich nicht berücksichtigt, wenn die Ursache oder der Anlass des Prozesses in privaten Gründen liegt.


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