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Progressiver Steuersatz

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Die Steuerschuld entsteht durch die Anwendung eines Steuertarifs (beziehungsweise -satzes) auf die Bemessungsgrundlage der Steuer. Maßgeblich für die Höhe der Steuerschuld ist daher der angewendete Steuersatz. Dafür kennt das deutsche Einkommensteuerrecht einen progressiven Steuersatz, der vor allem Gerechtigkeitsaspekten geschuldet ist.

Progression bedeutet zunächst, dass der Steuersatz nicht gerade verläuft, sondern zwischen dem Eingangssteuersatz von 15 vH und dem so genannten Spitzensteuersatz in Höhe von 45 vH ansteigt. Das führt zu einer prozentual höheren Belastung von hohen Einkommen mit einem hohen Steuersatz, während Steuerpflichtige mit niedrigem Einkommen grundsätzlich geringere Steuerbelastungen zu tragen haben.

Begründet wird diese steuersystematische Entscheidung mit dem im deutschen Steuerrecht geltenden Leistungsfähigkeitsprinzip. Danach sollen Steuerpflichtige mit höherer Leistungsfähigkeit auch mehr beitragen, als Steuerpflichtige mit einer geringeren Leistungsfähigkeit.



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Rubrik Steuern - Ausführliche Informationen zum Thema Steuer und Steueraten
Steuerrecht für Unternehmen - Eine Einführung

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