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Private Veräußerungsgeschäfte

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Wenn man als Privatperson im eigenen Namen Immobilien veräußert oder Aktien und Wertpapiere verkauft, so handelt es sich hierbei um private Veräußerungsgeschäfte.

Generell sind solche privaten Veräußerungsgeschäfte von der Steuer befreit, es sei denn, der Verkauf erfolgt vor Ablauf der sogenannten Spekulationsfrist. Diese liegt bei zehn Jahren, sodass bei einem Verkauf von Immobilien oder Kapitalanlagen vor Ablauf dieser Frist der Verkäufer auf den Erlös eine Spekulationssteuer zahlen muss. Dies aber nur dann, wenn er aus dem Veräußerungsgeschäft einen steuerlichen Gewinn erwirtschaftet. Die dann zu zahlende Spekulationssteuer kann dann gemindert werden, in dem Werbungskosten wie Maklercourtage, Kreditzinsen oder Bankspesen abgezogen werden.

Bei Gewinnen aus dem Verkauf von Aktienanlagen gilt das Halbeinkünfteverfahren, d.h., dass nur 50 Prozent der Gewinne versteuert werden müssen.

Anders sieht es aus, wenn aus dem Verkauf von Kapitalanlagen ein Verlust erzielt wurde. Dieser sogenannte negative Gewinn darf nach herrschender Rechtsprechung von den Finanzbehörden nicht mehr anerkannt werden.


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