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Pflegekind

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Ein Pflegekind kann von Pflegeeltern in den eigenen Haushalt mit aufgenommen werden. Die Pflegeeltern müssen hierfür mit dem Pflegekind in einer familienähnlichen und auf Dauer angelegten Beziehung zusammenleben, ebenso wie man dies von den Eltern bei einem leiblichen Kind erwarten würde. Dies hat der Gesetzgeber zum Schutz der Eltern und des Pflegekindes vorgegeben.

Wenn ein Kind nur zeitlich begrenzt in den eigenen Haushalt aufgenommen wird, spricht man nicht von Pflegekindern, sondern von Kostkindern.

Außer gelegentlichen Besuchen der leiblichen Eltern dürfen diese keinerlei Pflegeverhältnisse zu dem Pflegekind besitzen.

Ab einer Zahl von sechs Kindern im Haushalt nimmt der Gesetzgeber an, dass es sich um Kostkinder handelt. Die Bezeichnung Pflegekind darf somit nicht verwendet werden.

Sobald ein Kind die rechtlichen Voraussetzungen eines Pflegekindes erfüllt, dürfen die Pflegeeltern in voller Höhe Kindergeld beziehen und den Kinderfreibetrag in der Einkommensteuererklärung in voller Höhe geltend machen.


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