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Pflegegeld

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Pflegegeld wird gezahlt, wenn eine häusliche oder stationäre Pflege notwendig wird, um die Grundverrichtungen des zu Pflegenden gewährleisten zu können. Das Pflegegeld soll die durch die Hilfeleistung entstehenden Kosten minimieren oder ganz abdecken. Pflegegeld ist eine soziale Zuwendung und wird somit nicht als Einkommen gerechnet.

Pflegegeld hat in Hinsicht auf die steuerliche Belastung vorerst keine Relevanz. Das Finanzamt begründet dies damit, dass es sich bei Pflegegeld in erster Linie um eine außergewöhnliche Belastung handelt. Diese außergewöhnlichen Belastungen können beim Ausfüllen der Einkommensteuererklärung hinsichtlich der Steuerentlastung geltend gemacht werden und unterliegen somit nicht der Veranlagung.

Bedeutsam in Hinsicht auf Pflegegeld ist, dass ein Pauschbetrag von 924 Euro geltend gemacht werden kann. Diesen Pauschbetrag erhalten Angehörige, die ein pflegebedürftiges Familienmitglied, insbesondere die Eltern, zu Hause pflegen. Beteiligen sich die Angehörigen an den Kosten einer notwendigen Heimunterbringung, so fällt dies ebenfalls unter den angegebenen Pauschbetrag.

Sollte der Fall bestehen, dass Pflegegelder in ihrem Aufwendungsbetrag höher sind, dann werden diese als außergewöhnliche Belastungen im Einkommensteuerbescheid aufgeführt. Hierbei gilt eine unbegrenzte Höhe.


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