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Pfändungsgebühr

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Die Pfändungsgebühr ist eine zusätzliche Gebühr, die der Schuldner bei dem Versuch des Vollziehungsbeamten, bei diesem zu vollstrecken, zusätzlich zur Forderung zahlen muss.

Bevor es jedoch zu einem Vollstreckungsverfahren kommt, muss der Gläubiger einen Titel gegen den säumigen Schuldner erwirken. Kann das im Mahnverfahren recht zügig gehen, wenn der Schuldner z.B. sämtliche Fristen verstreichen lässt, so kann bei zivilrechtlichen Streitigkeiten eine lange Zeit vergehen, bis ein Instanzen beendetes Urteil Rechtskraft erlangt.

Die Höhe der Pfändungsgebühr ist abhängig von der Höhe der Forderung, die der Gläubiger gegen den Schuldner hat. Sie entsteht, sobald der Vollziehungsbeamte erste Schritte zur Ausführung des Vollstreckungsauftrages unternimmt. Eine weitere Pfändungsgebühr entsteht, sobald der Schuldner durch den Vollziehungsbeamten Kenntnis von einer bevorstehenden Vollstreckung erlangt, d.h., wenn ihm die Vollstreckungsverfügung zugestellt wurde.

Der Vollziehungsbeamte darf die Pfändungsgebühr nur dann in voller Höhe berechnen, wenn der Vollstreckungsversuch erfolgreich war. Konnten keine pfändbaren Gegenstände gefunden werden, darf nur die halbe Geführ festgesetzt werden.



Zum Thema Pfändungsgebühr auf förderland:
Insolvenz - Ausführliche Informationen zum Thema Insovenz

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