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Pensionsrückstellung

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Für sogenannte Pensionsrückstellungen gelten im deutschen Steuerrecht genau festgelegte Bestimmungen. Steuerrechtlich können Pensionsrückstellungen eine Anerkennung erhalten, wenn spezielle Voraussetzungen bestehen. Diese liegen begründet im § 6a gem. EStG.

Weiterhin gilt für Pensionsrückstellungen, dass diese nur zu einem bestimmten Teilwert welcher dem Barwert der zukünftigen Pensionszusage entspricht, steuerlich absetzbar sind. Dabei wird von einem aktuellen Kalkulationszinsfuß von 6 Prozent ausgegangen.

Die Bildung von Pensionsrückstellungen stellt immer einen Finanzierungsprozess dar, da Pensionsrückstellungen für eine Unternehmung immer einen Aufwand darstellen und eine Betriebsausgabe sind. Daher wirken Pensionsrückstellungen gewinnschmälernd.

Pensionsrückstellungen werden von einem Unternehmen als betriebliche Verpflichtungen in Hinsicht auf eine betriebliche Altersvorsorge für Mitarbeiter zurückgelegt. In diesem Rahmen werden sie steuerlich interessant, wenn eine rechtsverbindliche Zusage für die Versorgung getroffen wurde, die durch Vorbehalte nicht unwirksam wird.

Neue Pensionszusagen unterliegen einer Passivierungspflicht, wohingegen für alte Pensionszusagen das angezeigte Passivierungswahlrecht erhalten bleibt.
Zur Absicherung der Pensionsrückstellungen werden häufig durch den entsprechenden Arbeitgeber sogenannte Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Weiterhin kann eine Pensionsrückstellung nur dann gebildet werden, wenn ein Anspruch auf Pensionsleistungen besteht und kein beliebiges Widerrufsrecht des Arbeitgebers vorliegt.


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