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Pensionskasse

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Unter einer Pensionskasse im Allgemeinen versteht man eine Einrichtung mit dem Ziel der Altersvorsorge. Sie ist somit ein Lebensversicherungsunternehmen.

Eine Pensionskasse erhebt Beiträge für die Versicherten, um im Leistungsfall Vorsorgerisiken abzudecken und Vorsorgeleistungen anbieten zu können. Zu diesen Risiken sind - je nach Art und Umfang der Pensionskasse - Invalidität, Alter und Tod des Versicherten zu zählen. In Deutschland hat der Versorgungsberechtigte einen Rechtsanspruch auf die Leistungen der Pensionskasse.

Pensionskassen werden sowohl umlagefinanziert als auch kapitalgedeckt angeboten. In der Regel zahlt der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer Beiträge zur Pensionskasse. Diese Beiträge sind grundsätzlich zum Arbeitslohn des Arbeitnehmers zu zählen. Jedoch besteht eine Sozialversicherungs- und Steuerfreiheit bis zu einem Betrag von vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung.
Entsprechende Beiträge können als Sonderausgaben im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden, sofern diese aus bereits versteuertem Einkommen des Einzelnen geleistet wurden. Die künftigen Versorgungsleistungen der Pensionskasse unterliegen dann jedoch einer Besteuerung in voller Höhe.


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