<< Themensammlung Steuer

Ordnungsgeld

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Das Ordnungsgeld kann steuerlich nicht geltend gemacht werden, da es sich um ein Ordnungsmittel zur Durchsetzung eine Gerichtsverfahrens handelt.
Ordnungsgelder oder andere Mittel, die aufgrund einer Strafverfolgung entstehen, können nicht steuerlich absetzbar gemacht werden. Dazu gehören beispielsweise auch Strafgelder bei alltäglichen Ordnungswidrigkeiten.

Das Ordnungsgeld wird vom Gericht im speziellen Falle einer Strafverfolgung angeordnet und auch in seiner Höhe vom Gericht festgelegt. Es ist im eigentlichen Sinne eine Sanktion. Sie verpflichtet den Schuldigen dazu, eine Geldleistung zu entrichten.

Wenn eine Zahlung des Ordnungsgeldes durch den Beschuldigten nicht erfolgt oder nicht erfolgen kann, so zieht dies eine Ordnungshaft nach sich.
Da eine Ordnungsstrafe gleichzusetzen ist, mit einem sogenannten Bußgeld, entfällt die steuerliche Absetzbarkeit.

Ordnungsgelder können in unterschiedlichen Höhen veranschlagt werden, dies ist immer abhängig vom Strafmaß des Beschuldigten, den finanziellen Verhältnissen und dem entstandenen Schaden.

Die Erhebung eines Ordnungsgeldes dient weiterhin der ordnungsgemäßen Abwicklung eines gerichtlichen Verfahrens. Ordnungsgelder können von einem Richter zur Aufrechterhaltung einer ordnungsgemäß geführten Gerichtsverhandlung im Zivilprozess und auch im Strafprozess verhäng werden. 


zurück zur Übersicht >

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer