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Obligatorisches Nutzungsrecht

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Die Regelungen zum obligatorischen Nutzungsrecht kommen dann in Betracht, wenn gegenüber einem Dritten Nutzungsrechte an einem Grundstück eingeräumt werden. Hierbei ist aber zwischen einem zugewendeten obligatorischen Nutzungsrecht und einem vorbehaltenen obligatorischen Nutzungsrecht zu unterscheiden.

Das zugewendete obligatorische Nutzungsrecht regelt, dass der Nutzungsberechtigte bei Vermietung des Grundstückes für die Versteuerung der Einnahmen zuständig ist und die Nutzungsgebühren als Werbungskosten von der Steuer absetzen können. Auch weitere Investitionen in das Grundstück, die zum Beispiel zum Erhalt des selbigen dienen, können als Werbungskosten angesetzt werden. Der Eigentümer des Grundstücks muss hingegen die Einnahmen aus der Nutzungsübertragung versteuern.

Das vorbehaltene obligatorische Nutzungsrecht besagt, dass der Eigentümer das Grundstück entweder entgeltlich, teilentgeltlich oder unentgeltlich an einen Dritten überträgt. Dabei ist aber zu beachten, dass sich der Eigentümer das Recht vorbehalten kann, sein Grundstück weiterhin zu nutzen. Liegt in solch einem Fall eine Eigennutzung als Wohnung vor, können keine Werbungskosten geltend gemacht werden. Sollte das Grundstück hingegen vermietet werden, können Werbungskosten geltend gemacht werden und auch eine Gebäudeabschreibung vorgenommen werden.


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