<< Themensammlung Steuer

Notarkosten

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Notarkosten entstehen immer dann, wenn ein Notar eine Beurkundung vornimmt, die in den Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit fällt. Dazu gehört neben der Beurkundung von Verträgen, die mit der Abwicklung von Immobilienverkäufen und der Belastung der entsprechenden Grundstücke zu tun haben, auch die Beurkundung von Testamenten und Eheverträgen. Zudem fallen Notarkosten bei Angelegenheiten, die das Handels- und Vereinsregister betreffen, an.

Die Notarkosten sind festgelegt in der Kostenordnung für Notare (KostO). Die Höhe richtet sich ausschließlich nach der Bedeutung und des Wertes der zu beurkundenden Sache. So ist es unerheblich, wie hoch z. B. der zeitliche Aufwand im Vorfeld der Beurkundung für den Notar war. Einen Aufschlag dafür darf der Notar ebenso wenig in Rechnung stellen wie es ihm auch verboten ist Rabatte zu geben.

Die Einhaltung der Kostenordnung durch den Notar geschieht staatlicherseits durch den Landgerichtspräsidenten.


zurück zur Übersicht >

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer