<< Themensammlung Steuer

Nettolohnvereinbarung

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Eine Nettolohnvereinbarung liegt dann vor, wenn ein Arbeitgeber sich bereit erklärt, die vom Bruttolohn abzuziehende Lohnsteuer von sich aus zu zahlen. Es gilt hierbei, dass die vom Arbeitgeber übernommenen Beträge dem Nettolohn zur Ermittelung der Steuer zugerechnet werden. 

Dabei wird die Lohnsteuer wie üblich wieder aus der Höhe des Bruttoarbeitslohnes errechnet, welcher in Folge den nach Abzug der Lohnsteuer ausgezahlten Nettolohn ausmacht.

Bei einer Nettolohnvereinbarung wird nun die nötige Lohnsteuer vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführt. Bei einer Nettolohnvereinbarung ist es auch möglich, dass ein Arbeitgeber neben der Lohnsteuer die fällige Kirchensteuer und den Versicherungsbeitrag des Arbeitnehmers übernimmt. Die Verfahrensweise zur Ermittlung des Nettolohns erfolgt in der gleichen Art wie bei der Übernahme der Lohnsteuer.

Aufgrund der Gesetzeslage besteht dennoch die Pflicht des Arbeitnehmers bei einer Nettolohnvereinbarung, Steuern an das Finanzamt abzuführen. Es gilt, dass trotz einer Nettolohnvereinbarung der Arbeitslohn steuerpflichtig bleibt. Diese Entscheidung basiert auf der Frage, in wessen Interesse eine Nettolohnvereinbarung zustande gekommen ist.



Zum Thema Nettolohnvereinbarung auf förderland:
Lohnsteuer - Ausführliche Informationen

zurück zur Übersicht >

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer