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Nennkapital

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Das Nennkapital wird auch als nominelles Kapital bezeichnet. Es ist das Grundkapital einer Aktiengesellschaft (AG), bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) wird das Grundkapital als Stammkapital bezeichnet.

Bei der AG beträgt das Nennkapital mindestens 50.000 Euro, während bei der GmbH das Mindestnennkapital zur Zeit 25.000 Euro beträgt.

Das nominelle Kapital soll zur Sicherung von Forderungen der Gläubiger einer Gesellschaft dienen. Das Nennkapital ist Teil des Eigenkapitals der Kapitalgesellschaften und ist in der Bilanz als gezeichnetes Kapital auszuweisen (§ 266 Abs. 2 und 3 des Handelsgesetzbuches). Es ist nicht mit dem haftenden Eigenkapital gleichzusetzen, da weder Kapitalrücklagen noch der Gewinnvortrag dazugehören.

Das Grundkapital ist vom Vermögen eines Unternehmens zu unterscheiden. Es ist ein definierter Geldbetrag, der im Gesellschaftsvertrag bzw. in der Satzung festgelegt wird. Demgegenüber ergibt sich das Vermögen einer Gesellschaft aus der Summe aller zum Unternehmen gehörenden Werte des Anlage- und Umlaufvermögens.



Zum Thema Nennkapital auf förderland:
GmbH - Ausführliche Informationen
Akteingesellschaft - Ein Überblick

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