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Negative Einkünfte

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Negative Einkünfte sind aus steuerrechtlicher Sicht Verluste, die im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden können. Die negativen Einkünfte schmälern den zu versteuerenden Gewinn oder das zu versteuerende Einkommen.

Die negativen Einkünfte können auf drei verschiedenen Wegen berücksichtigt werden, entweder durch einen

  • horizontalen Verlustausgleich oder
  • vertikalen Verlustausgleich oder
  • Verlustabzug nach §10d Einkommenssteuergesetz.

Im Regelfall sind Verluste grundsätzlich zuerst horizontal auszugleichen. Das heißt, dass die Verluste der gleichen Einkommensart zugerechnet bzw. entgegengerechnet werden.

Verbleiben nach dem horizontalen Verlustausgleich weitere negative Einkünfte, können diese in den meisten Fällen mit anderen Einkunftsarten verrechnet werden. Diese Vorgehensweise wird in der Praxis vertikaler Verlustausgleich genannt.

Mit dem Verlustabzug nach §10d Einkommenssteuergesetz können Verluste, die bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte nicht ausgeglichen worden sind, abgezogen und in andere Veranlagungszeiträume übertragen werden. Dabei wird vom Verlustvortrag gesprochen.



Zum Thema Negative Einkünfte auf förderland:
Einkommensteuer - Ausführliche Informationen

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