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Nebenberufliche Tätigkeit

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Eine Tätigkeit, bei der Einkünfte erzielt werden, ist eine nebenberufliche Tätigkeit, wenn sie zeitlich nicht mehr als ein Drittel einer vergleichbaren Vollerwerbstätigkeit einnimmt. Dies gilt auch, wenn kein Hauptberuf ausgeübt wird.

Werden mehrere Nebentätigkeiten ausgeübt, so ist jede für sich einzeln zu betrachten. Auch dabei darf eine Nebentätigkeit nicht mehr an Umfang in Anspruch nehmen als ein Drittel des vergleichbaren Vollzeiterwerbs. Mehrere gleichartige Tätigkeiten werden zu einem Nebenerwerb zusammengefasst. Wer beispielsweise an mehreren Schulen als Nebentätigkeit Deutsch unterrichtet, muss dies als einen Nebenerwerb betrachten.

Für Einnahmen aus nebenberuflicher Tätigkeit sieht der Gesetzgeber steuerliche Freibeträge vor. Diese beschränken sich in erster Linie auf die nebenberufliche Tätigkeit als Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Pfleger und andere ehrenamtliche Tätigkeiten.

Die Steuerfreibeträge können bis 2.100 Euro betragen. Werbungskosten für die nebenberufliche Tätigkeit, die diesen Betrag übersteigen, können ebenfalls steuerlich geltend gemacht werden. Nebentätigkeiten mit denen Verluste eingefahren werden können unter Umständen steuerliche Entlastung im Hauptberuf bewirken.


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