<< Themensammlung Steuer

Nachträgliche Herstellungskosten

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Erhaltungs- bzw. Herstellungsaufwand sind zwei Fakten, die bezüglich der nachträglichen Herstellungskosten im Steuerrecht maßgeblich sind. Ob es möglich ist, Steuervorteile aus nachträglichen Bau- und Renovierungskosten zu ziehen, entscheidet dabei, ob ein sofort abziehbarer Erhaltungsaufwand oder ein abzuschreibender Herstellungsaufwand vorliegt.

Man betreibt Erhaltungsaufwand, wenn man etwas Vorhandenes instand hält, repariert oder modernisiert. Entweder man entscheidet sich für die komplette steuerliche Absetzung im Jahr des Erhaltungsaufwandes, diese wird auch als Werbungskosten bezeichnet, oder man verteilt die steuerliche Geltendmachung der anfallenden Kosten auf zwei bis fünf Jahre.

Wird ein Gebäude hinsichtlich Erweiterung und Verbesserung positiv aufgewertet, können die entstehenden Kosten als sogenannte Gebäudeabschreibung abgesetzt werden.

Herstellungs- und Erhaltungsaufwand wird errechnet, indem die Restnutzungsdauer eines Gebäudes dem Jahr der Kostenentstehung gegenübergestellt wird. Die AfA (Absetzung für Abnutzung) ist gesetzlich vom Bundesministerium der Finanzen festgelegt.

Gesetzlich sind die nachträglichen Herstellungkosten im Paragraph § 7 Abs. 1 oder Abs. 2 oder Abs. 4 Satz 2 EStG festgehalten.


zurück zur Übersicht >

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer