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Mutterschaftsgeld

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Mutterschaftsgeld ist eine Geldleistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen erbracht wird. Der Zeitraum für welchen das Mutterschaftsgeld gezahlt wird, umfasst eine sogenannte Schutzfrist der Mutter vor und nach der Entbindung. Der Tag der Entbindung rechnet in diesem Zusammenhang mit.
Der Erhalt von Mutterschaftsgeld muss auf der jährlich auszufüllenden Steuererklärung angegeben werden, obwohl hierbei keine Veranlagungspflicht und Steuerpflicht besteht. Die Begründung hierzu liegt darin, dass Mutterschaftsgeld eine Lohnersatzleistung ist und damit weder steuer- noch sozialabgabepflichtig ist.

Die Erfassung erfolgt lediglich in der steuerlichen Progression.
Als Ersatz für Frauen, die keinerlei Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben, beispielsweise Studentinnen oder nicht berufstätige Frauen, gibt es die Möglichkeit, an dessen Stelle Entbindungsgeld zu beantragen.

Die Höhe des Mutterschaftsgeldes richtet sich nach der Höhe des um die gesetzlichen Abzüge verringerten durchschnittlichen kalendertägigen Arbeitsgeld. Als Bemessungszeitraum gelten hierbei die letzten drei Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist. Sollte nur eine einmalige Auszahlung von Arbeitsentgelt erfolgt sein, so wird dieses nicht zur Berechnung herangezogen.

Das Mutterschaftsgeld ist bei der gesetzlichen Krankenversicherung mit einem Höchstsatz von 13 Euro pro Tag begrenzt.


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