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Mindeststammkapital

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Bei Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) muss von den Gesellschaftern gemäß § 5 Absatz 1 GmbHG eine Kapitaleinlage von mindestens 25.000 Euro eingebracht werden. Die erbrachte Kapitalanlage, mit der die Gesellschafter haften, kann aber auch durchaus höher ausfallen, die gesetzlich festgelegte Summe von 25.000 Euro beschreibt jedoch das Mindeststammkapital.

Sind mehrere Gesellschafter beteiligt, hat jeder von ihnen mindestens ein Viertel seiner Stammeinlage einzubringen. Die Summe dieser getätigten Einlagen muss jedoch gemäß § 7 Absatz 2 GmbHG mindestens die Hälfte des Mindeststammkapitals, also 12.500 Euro, betragen. Als Teil des Eigenkapitals befindet sich das eingebrachte Grundkapital auf der Passivseite der Bilanz.

Dem Mindeststammkapital der GmbH entspricht das Grundkapital, welches bei der Gründung einer Aktiengesellschaft durch die Aktionäre eingebracht wird und mit dem sie haften. § 7 AktG schreibt eine Mindestsumme von 50.000 Euro vor. Das Grundkapital des Unternehmens wird in der Bilanz als gezeichnetes Kapital geführt.



Zum Thema Mindeststammkapital auf förderland:
GmbH - Ausführliche Informationen
Akteingesellschaft - Ein Überblick

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