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Mindestbemessungsgrundlage

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Die Mindestbemessungsgrundlage ist im Umsatzsteuergesetz unter § 10 Abs. 5 fixiert. Abs. 4 des gleichen Paragraphen regelt die maximale Höhe der Werte oder Leistungen entsprechend.

Mit der Mindestbemessungsgrundlage gewährleistet der Gesetzgeber, dass Umsätze, die für eine unangemessen niedrige Entlohnung durchgeführt werden, steuerlich ebenso behandelt werden wie unentgeltliche oder ehrenamtliche Leistungen oder Tätigkeiten. Die Mindestbemessungsgrundlage kommt zur Anwendung, wenn das Entgelt für die erbrachte Leitung niedriger ist als in der eigentlichen Bemessungsgrundlage vorgesehen ist.

Die Mindestbemessungsgrenze gilt für folgende Umsätze:

Umsätze von Gesellschaften an ihre Anteilseigner oder Gesellschafter sowie Mitglieder oder deren nahe Verwandtschaft, Umsätze von Unternehmern an Angehörige des entsprechenden Unternehmens sowie Umsätze von Unternehmern an Angehörige der eigenen Familie.


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