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Lohnzuschläge

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Lohnzuschläge sind bestimmte Geldleistungen, die ein Arbeitnehmer aufgrund zu bestimmten Arbeitszeiten verrichteter Arbeit erhält. In Deutschland gilt dies für Zuschläge für Sonntags-. Feiertags- und Nacharbeit. Mit diesen Zuschlägen entlohnt der Arbeitgeber den Arbeitnehmer für die an ungewöhnlichen Zeiten geleistete Arbeit.

Diese Zuschläge sind im Einkommensteuerrecht steuerlich begünstigt. Dabei ist es auch unerheblich, welche arbeitsrechtliche Vereinbarung die Grundlage für die Zahlung des Zuschlags ist.

Allerdings sind diese Lohnzuschläge nicht zur Gänze steuerbefreit. Der genaue Umfang der konkreten Steuerbefreiung bemisst sich vielmehr aus einem prozentualem Anteil des Grundlohns. Dies ist der laufende Arbeitslohn für die regelmäßige Arbeitszeit des Arbeitnehmers, der auf die Stunde umgerechnet wird und höchstens mit 50 Euro anzusetzen ist. Hiernach bemisst sich die Steuerfreiheit des Lohnzuschlags.

So sind etwa nach § 3b des Einkommensteuergesetzes Zuschläge für Sonntagsarbeit mit 50 vH des so berechneten Grundlohns steuerbefreit. Lohnzuschläge für Arbeit an gesetzlichen Feiertagen und am 31. Dezember sind hingegen mit 125 vH steuerbefreit.


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