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Lohnsteuerpauschalierung

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Die Lohnsteuerpauschalierung ist ein steuermathematisches Konzept zur Vereinfachung der Steuerberechnung. Die Lohnsteuer wird vom Arbeitgeber des Steuerpflichtigen berechnet und abgeführt. Dies erfordert stets ein gewisses steuerliches Know How, in jedem Fall ist die Lohnsteuerabführung aber mit einem Arbeits- und Organisationsaufwand verbunden, der sich letztlich in nicht geringen Kosten niederschlägt.

Um die Steuererhebung möglichst zu vereinfachen, ist es daher zulässig, in bestimmten und gesetzlich eng eingegrenzten Ausnahmefällen die Lohnsteuer pauschaliert zu errechnen. Pauschaliert meint im steuerlichen Zusammenhang stets vereinheitlich; ohne bewusste Einbeziehung des Einzelfalls.

So kennt das Gesetz zahlreiche verschiedene Lohnsteuerpauschalsätze zwischen 2 vH und 25 vH. Besonders praxisrelevant ist dies insbesondere bei der Besteuerung von Zahlungen an geringfügig Beschäftigte. Dies sind vor allem die so genannten "Minijobber". Zur Förderung dieser Beschäftigungsverhältnisse erhebt der Steuergesetzgeber hier lediglich eine Pauschale in Höhe von 2 vH für Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag.

Die Pauschalierung kann auch für den Steuerpflichtigen vorteilhaft sein, insbesondere wenn er mehrere Einkünfte bezieht.


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