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Lohnsteuerkarte

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Die von den Gemeinden ausgestellten Lohnsteuerkarten sind die Grundlage, auf der die Arbeitgeber die Abzüge für die Lohnsteuer, die Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag für ihre Arbeitnehmer vornehmen und an die Finanzämter abführen.

Jeder Arbeitnehmer muss vor der Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses eine Lohnsteuerkarte vorlegen, auf der seine Anschrift, sein Geburtsdatum, die Religionszugehörigkeit, sowie die Lohnsteuerklasse vermerkt sind. Außerdem enthält die Lohnsteuerkarte Angaben bezüglich der Zahl der Kinder und eventueller Steuerfreibeträge.

Ebenso ist das zuständige Finanzamt des Arbeitnehmers zu erkennen, so wie der amtliche Gemeindeschlüssel.

Der Arbeitgeber hat die Verpflichtung, am Ende des Jahres oder nach Ausscheiden eines Arbeitnehmers aus dem Betrieb, diese Lohnsteuerkarte dahingehend auszufüllen, dass ersichtlich wird, wie hoch die gezahlten Beiträge für die Lohn- und Kirchensteuer, so wie für den Solidaritätszuschlag waren. Der Arbeitnehmer benötigt die ausgefüllte Lohnsteuerkarte für seinen Lohnsteuerjahresausgleich.

Die Lohnsteuerkarte in Papierform wird bald der Vergangenheit angehören, da die Finanzämter gerade dabei sind, sie zu ersetzen durch eine Steuer-Identifikationsnummer für jeden Bürger.


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