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Lohnsteuerbescheinigung

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Das Einkommensteuergesetz verpflichtet Arbeitgeber, Lohnkonten für alle Beschäftigten zu führen. Beim Abschluss des Lohnkontos, immer zum Jahresende aber auch wenn ein Mitarbeiter ausscheidet, ist eine Lohnsteuerbescheinigung zu erstellen.

Bis Ende des Jahres 2003 wurden diese Bescheinigung auf die Lohnsteuerkarte des Arbeitnehmers aufgebracht oder manuell übertragen. Mit Beginn des Kalenderjahres 2004 hat sich diese Vorgehensweise geändert. Mit einem vorgeschriebenen Datensatz werden die entsprechenden Daten elektronisch an das zuständige Betriebsstättenfinanzamt geschickt.

Der Arbeitnehmer erhält immer auch ein Exemplar dieser Lohnsteuerbescheinigung. Bei Abgabe einer Steuererklärung durch den Arbeitnehmer liegen daher der Finanzbehörde bereits alle relevanten Daten zur steuerlichen Veranlagung des Arbeitnehmers vor und können mit der Erklärung abgeglichen werden.

Möglich ist diese Vorgehensweise durch die bundesweite Einführung der sogenannten e TIN (electronic Taxpayer Identification Number). Diese Nummer, die sich nach amtlichen Vorgaben aus Namen, Vornamen und Geburtsdatum des Arbeitnehmers zusammensetzt, muss vom Arbeitgeber dem Finanzamt mitgeteilt werden.

Abgabetermin für die jährliche Lohnsteuerbescheinigung ist der 28.Febr. des Folgejahres.


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