<< Themensammlung Steuer

Lohnsteuerabführung

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Ein Arbeitgeber ist steuerlich verpflichtet, eine Lohnsteuer auf die gezahlten Löhne und Gehälter seiner Arbeiternehmer und Angestellten an das zuständige Finanzamt abzuführen.

Grundlage für die Berechnung der Höhe der abzuführenden Lohnsteuer ist eine tabellarisch gegliederte Lohnsteuerauflistung, welche darstellt, in welcher Höhe vom jeweiligen Bruttolohn des Arbeitnehmers eine Lohnsteuer abzuführen ist.

Die Lohnsteuer dabei stellt keine eigenständige Steuerform dar, sie ist lediglich eine spezielle Erhebungsart der Einkommensteuer. Daher erfolgt eine Lohnsteuerabführung für Beschäftigte, die ihren Erwerb aus nichtselbständiger Arbeit beziehen.

Bei der Lohnsteuerabführung sind auch die privaten Verhältnisse relevant, welche die Grundlage für die bestehenden sechs Steuerklassen des Steuersystems darstellen. Für die Lohnsteuerabführung gilt eine Frist: spätestens bis zum zehnten Tag nach Ablauf der erfolgten Anmeldung beim zuständigen Finanzamts muss die Überstellung der Lohnsteuer erfolgen. Durch eine vorherige Anmeldung der Arbeitnehmer ist eine Registrierung der lohnsterpflichtigen Personen gewährleistet.

Die Lohnsteuerabführung ist ein Vorgang, bei dem der Arbeitgeber vorerst die treuhänderische Einbehaltung der Lohnsteuer betreibt und diese Beträge fristgemäß an das Finanzamt weiterleitet.


zurück zur Übersicht >

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer