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Lohnersatzleistungen

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Das geltende Sozialrecht kennt zahlreiche verschiedene Entgeltersatzleistungen. Diese übernehmen - nach der Reform des Sozialrechts - die Rolle der Lohnersatzleistungen. Mithin handelt es sich um staatliche Leistungen, die dem Empfänger als Ausgleich für ein aus verschiedenen Gründen ausgefallenes Einkommen gezahlt werden.

Das wohl häufigste Beispiel ist das Arbeitslosengeld, praxisrelevant ist aber ebenfalls das Krankengeld als Ausgleich für aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit ausgefallenes Einkommen.

Relevant für die Bestimmung der Höhe dieser Entgelt- oder Lohnersatzleistungen ist regelmäßig die Höhe des zuletzt gezahlten Nettoarbeitslohn. Daher hat etwa auch die Lohnsteuerklasse eines steuerpflichtigen Arbeitnehmers entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Transferleistungen. Deutlich wird dies häufig bei Ehepartnern, bei denen ein Partner signifikant mehr verdient als der andere.

Häufig lässt sich der schlechter verdienende Ehepartner in die Lohnsteuerklasse V eingeteilt um Steuern zu sparen. Fällt dann dieser Ehepartner zum Beispiel in die Arbeitslosigkeit, erhält er weitaus weniger Leistung, als ihm bei der ursprünglichen Anwendung der Steuerklasse III zustände.


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