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Lohnausgleich

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Lohnausgleich ist in verschiedenen Erscheinungsformen denkbar. Dennoch handelt es sich um einen steuerlich relevanten Vorgang. Der Begriff des Lohnausgleichs - der vor allem in den deutschen Medien sehr inkonsistent und widersprüchlich genutzt wird - bezeichnet grundsätzlich eine entgeltliche Leistung, die aufgrund einer vertragsbedingten Änderung entrichtet wird. Häufig ist dies etwa bei Arbeitszeitverkürzungen der Fall. Obwohl hier die zu arbeitende Stundenzahl verringert wird, hebt der Arbeitgeber den Lohn entsprechend an, so dass im Ergebnis die monatlichen Bezüge der Beschäftigten gleich bleiben. Umgekehrt ist dies auch bei Arbeitszeitverlängerungen denkbar. Hier wird der Lohn entsprechend erhöht.

Finanziert wird ein solcher Lohnausgleich durch Zahlungen des Arbeitgebers an eine Ausgleichskasse. Diese gelten nicht als Arbeitslohn und müssen daher nicht versteuert werden. Auch gelten bilanzrechtliche Besonderheiten. So darf der Arbeitgeber die Leistungen nicht als Arbeitslohn bilanzieren.
Etwas anderes gilt jedoch bei Lohnausgleichzahlungen durch Branchen, die etwa witterungs- oder konjunkturbedingt nur unregelmäßig arbeiten. Diese gelten als Lohnzahlungen und sind zu versteuern.


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