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Liquidation

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Der Begriff Liquidation ist ein betriebswirtschaftlicher Prozesse.
Der Vorgang der Liquidation hat zum Ziel, alle Vermögensgegenstände, die insbesondere finanzielle Mittel binden, in liquide Werte umzuwandeln, um damit Erlöse zu ermöglichen oder eine Bedienung von Gläubigern zu garantieren. Grundlage dieses Prozesses ist der § 145 HGB.
Liquide Mittel umfassen Bargeld als auch in Bargeld umtauschbare Wertgegenstände.

Im Rahmen der Liqiudation entstehendes Restvermögen wird auch als Liquidationserlös bezeichnet und entsteht, wenn vom Restvermögen die sogenannten Liquidationskosten herausgerechnet werden.

Eine Liquidation als geschäftlicher Vorgang hat ihre Ursache in der Auflösung einer Gesellschaft, möglicherweise durch einen Auflösungsbeschluss, der durch die jeweiligen Gesellschafter ergeht, durch die Notwendigkeit der Durchführung eines Insolvenzverfahrens oder eine gerichtliche Veranlassung.

Am Ende der Liquidation stehen immer die Gläubiger, beispielsweise Finanzamt, Zulieferer oder Arbeitnehmer, die noch Rückforderungen besitzen, welche durch eine Liquidation abgesichert werden sollen.

Eine Liquidation hat immer steuerliche Auswirkungen, insbesondere auf Bereiche Ertrags-, Umsatz- und Gewerbesteuern, was im Zusammenhang mit der betrieblichen Bilanz bedeutsam wird. Bei einem laufenden Insolvenzverfahren gilt eine steuerliche Freiheit in Hinsicht auf Sanierungsgewinne.


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