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Kirchensteuer

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Der Kirchensteuersatz beträgt derzeit 9 Prozent (in Bayern und Baden-Württemberg 8 Prozent). Als Bemessungsgrundlage dient  die festgesetzte Einkommensteuer.

Die Kirchensteuergesetzgebung der meisten Bundesländer sieht eine "Kappung" der Kirchensteuer vor. Bei Einkommen, die über der so genannten Kappungsschwelle liegen, kann die Kirchensteuer auf 2,75 bis 3,5 Prozent des zu versteuernden Einkommens beschränkt werden. In manchen Bundesländern berücksichtigt das Finanzamt Einkommen über der Kappungsschwelle automatisch und passt den Steuersatz an. In Berlin, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland wird die Kappung jedoch nur auf Antrag gewährt.

Mit Austritt aus der Kirche entfällt auch die Kirchensteuerpflicht.


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