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Investmentfonds

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Ein Investmentfonds ist eine Kapitalanlage, die je nach Anlageart entweder in Aktien, in festverzinsliche Wertpapiere oder in Immobilien investiert. Die jeweilige Zusammensetzung des Fonds wird von der Kapitalanlagegesellschaft bereits bei Auflage des Fonds festgeschrieben. So kann ein Aktienfonds Europa lediglich in Aktienwerte aus dem europäischen Raum investieren, ein Rentenfonds hingegen legt ausschließlich in festverzinsliche Wertpapiere an.

Neben diesen reinen Investmentfonds gibt es weiterhin Mischformen, die sowohl in Aktien als auch in festverzinsliche Wertpapiere investieren.
Je nachdem, in welche Wertpapiere investiert wird, orientiert sich natürlich auch das Risiko. Dieses ist bei reinen Aktienfonds deutlich höher als bei Rentenfonds, die Renditeaussichten sind bei Aktienfonds allerdings ebenfalls deutlich höher.

Investmentfonds erzielen zwei verschiedene Ertragsarten. Dies sind zum einen die Ausschüttungen, die aus Zinserträgen sowie Dividendenerträgen und Mieteinnahmen stammen. In der Regel erfolgt die Ausschüttung einmal pro Jahr. Thesaurierende Fonds legen diese Ausschüttungen direkt wieder im Fonds an und erzielen so Zinseszinsen. Weiterhin erzielen Investmentfonds Kursgewinne.

Sofern die Fondsanteile vor 2008 erworben wurden, konnten diese Kursgewinne nach einer Haltedauer der Papiere von mehr als einem Jahr steuerfrei vereinnahmt werden. Seit 2009 allerdings ist diese Spekulationsfrist entfallen, die Kursgewinne unterliegen seither in jedem Fall der Abgeltungssteuer.



Zum Thema Investmentfonds auf förderland:
Investmentlexikon - Investmentbegriffe von A bis Z

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