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Investitionszulage

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Die Investitionszulage ist eine staatliche Subvention, die Unternehmen bei betrieblichen Investitionen in bestimmten Regionen Deutschlands zusteht. Diese Zulage soll vor allem Investitionen in den eher strukturschwachen neuen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Sachsenanhalt fördern. Aber auch einige Teile Berlins können sich über die Investitionszulage freuen.

Über die Investitionszulage werden jedoch nicht alle Maßnahmen gefördert. Vielmehr müssen diese zu den begünstigten Investitionen laut Gesetz gehören und es muss sich um eine Erstinvestition handeln. Grundsätzlich sind dies bewegliche Wirtschaftsgüter oder Anlagevermögen, die über mindestens fünf Jahre im jeweiligen Betrieb verbleiben und dort genutzt werden. Die private Nutzung derartiger Güter ist lediglich zu zehn Prozent zugelassen.

Den Antrag für die Investitionszulage muss der Anspruchsberechtigte bei dem für ihn zuständigen Finanzamt stellen. Hierin muss der Antragsteller die geplante Investition genau beschreiben, so dass die Förderung im Einzelnen nachvollziehbar und prüfbar ist.

In jedem Fall muss die erhaltene Investitionszulage nicht als Einkommen versteuert werden. Sie mindert gleichzeitig nicht die steuerlichen Anschaffungskosten und auch nicht deren Erhaltungsaufwendungen.


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