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Innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft

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Was ist ein Dreiecksgeschäft? Die Definition dazu ist im Umsatzsteuergesetz zu finden. Ein Dreiecksgeschäft ist eine Art Reihengeschäft, an dem mehrere Firmen beteiligt sind.

Voraussetzung für ein innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft ist, dass mindestens drei Unternehmen aus verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten ein Geschäft über denselben Gegenstand abschließen und damit Umsätze tätigen. Diese Ware wird dabei direkt vom ersten Lieferer an den letzten Abnehmer versandt. Die Zwischenhändler sind an dem Geschäft lediglich als Vermittler und buchungstechnisch beteiligt.

Die Steuer bei einem Dreiecksgeschäft wird vom letzten Abnehmer geschuldet, sofern dieser eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Mitgliedstaates verwendet, in dem die Beförderung der Ware endet. Außerdem darf der erste Abnehmer der Ware nicht in einem Mitgliedsstaat ansässig sein, in dem der Versand beginnt oder endet.


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