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Immobilien

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Immobilien werden immer häufiger als Investitionsobjekte erworben, renoviert und später vermietet oder wieder verkauft. Je nach Nutzungsart gibt es unterschiedliche steuerliche Begebenheiten zu berücksichtigen.

Wer eine Immobilie erwirbt und wenig später wieder verkaufen möchte, muss den hieraus erzielten Gewinn versteuern. Diese Versteuerung entfällt erst nach einer Spekulationsfrist von zehn Jahren. Ist diese abgelaufen, sind Gewinne aus dem Kauf und Verkauf von Immobilien grundsätzlich steuerfrei.

Wird die Immobilie hingegen vermietet, sind die Mieteinnahmen in der Steuererklärung als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung anzurechnen. Diese müssen mit dem persönlichen Steuersatz abzüglich der Werbungskosten versteuert werden.

Zu den Werbungskosten bei Immobilien gehören alle Kosten, die direkt mit der Vermietung und Verwaltung der Immobilie in Zusammenhang stehen, zum Beispiel die Müllabfuhr, die Gebäudeversicherung sowie der Hausverwalter. Aber auch die Zinsen für Darlehen, die für die Modernisierung oder den Kauf der Immobilie aufgenommen wurden, können steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden. Sinnvoll ist es hier, ein tilgungsfreies Darlehen zu nutzen, dessen Zinslast über die Gesamtlaufzeit konstant hoch bleibt.


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