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Hochzinsanleihe

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Bei einer Hochzinsanleihe zahlen die Emittenten den Anlegern, wie bereits aus dem Namen zu erkennen ist, im Verhältnis zu anderen Anleiheformen relativ hohe Zinsen. Der Grund für diese hohen Zinszahlungen ist das mit der Anlage in Verbindung stehende Risiko, welches ebenfalls vergleichsweise hoch ist. Die Emittenten belohnen somit die Risikobereitschaft der Anleger durch hohe Zinsen.

Hochzinsanleihen findet man von verschiedenen Emittenten. So werden sie beispielsweise von Ländern begeben, deren finanzielle Situation als angespannt bezeichnet werden kann. Auch Unternehmen, die sich über diese Anleihen finanzieren, werden eher schlechte Bonitäten ausgestellt. Das Risiko des Anlegers einer Hochzinsanleihe besteht darin, dass das eingezahlte Kapital aufgrund einer Insolvenz des Emittenten verloren ist. Für dieses Risiko werden jedoch Zinsen jenseits der 10 Prozent p.a. gezahlt.
Hochzinsanleihen sind vor allem für Anleger interessant, deren Freistellungsauftrag ausgeschöpft ist bzw. die eine Nichtveranlagungsbescheinigung aufweisen, denn die hohen Zinsen gelten als Kapitalerträge und müssen, sofern kein Freistellungauftrag vorhanden ist, mit 30 Prozent Kapitalertragsteuer versteuert werden. Mit Einführung der Abgeltungssteuer 2009 ist der Steuerbetrag auf 25 Prozent gesunken.



Zum Thema Hochzinsanleihe auf förderland:
Investmenlexikon - Investmenbegriffe von A bis Z

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