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Haushaltshilfe

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Viele Menschen sind beruflich oder privat stark beansprucht und nutzen daher Haushaltshilfen, die das Haus in Ordnung halten und die Wäsche richten. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Haushaltshilfe entweder sozialversicherungspflichtig einzustellen, sie über einen Minijob zu beschäftigen oder ihr aber das Entgelt als Selbstständige zu bezahlen.

Wer Geld für eine Haushaltshilfe ausgibt, kann hiermit nicht nur persönlichen Freiraum schaffen, er kann hiermit auch seine eigene Steuerlast senken. Dies ist möglich, seit haushaltsnahe Dienstleistungen (kochen, bügeln, Schneeschieben) als Sonderausgaben im Rahmen der Einkommensteuererklärung angegeben werden können. Die Höhe der abzusetzenden Beträge liegt bei 20 Prozent der nachgewiesenen Kosten, maximal 600 Euro. Neben den Kosten der Haushaltshilfe können so auch private Handwerkerleistungen so steuerlich geltend gemacht werden.

Wer seine Haushaltshilfe in größerem Maße beansprucht und sie sozialversicherungspflichtig anmeldet, kann so für Ausgaben bis zu 20.000 Euro zwölf Prozent absetzen. Dies entspricht einem Euro-Betrag von 2.400 Euro.

Die Haushaltshilfe muss hierfür aber auch bei der Krankenkasse, der Renten- und Arbeitslosenversicherung angemeldet werden. Wird die Haushaltshilfe hingegen nur als Minijobber angestellt, genügt die Meldung an die Mini-Job-Zentrale.


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