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Grundfreibetrag

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Jeder Erwerbstätige, der in Deutschland Einkommen bezieht, muss dies versteuern. Um das Existenzminimum zu sichern, gibt es jedoch einen Grundfreibetrag, bis zu dem Einkommen nicht versteuert wird. Er ist daher eine veränderbare Größe, die anhand der Inflation sowie der allgemeinen Entwicklung der Lebenshaltungskosten von der Bundesregierung angepasst werden kann.

Derzeit liegt der Grundfreibetrag bei 8.004 Euro für Ledige bzw. 16.008 Euro für Ehepaare (Stand: 2012). Auch Kindern steht dieser Grundfreibetrag zu. Bis zu dieser Höhe dürfen sie somit Einkommen bzw. Kapitalerträge erzielen, die dann nicht der Versteuerung unterliegen. Personen, deren Einkommen unter dem Grundfreibetrag liegt, können somit auch eine Nichtveranlagungsbescheinigung vom Finanzamt erhalten.

Für die Berechnung des Grundfreibetrags wird der sozialhilferechtliche Mindestbedarf herangezogen, der sich nach der Regelleistung für das Arbeitslosengeld II, den Wohn- sowie den Heizkosten orientiert.

Übersteigt das erzielte Einkommen den Grundfreibetrag auch nur um einen Euro, ist das Einkommen insgesamt steuerpflichtig. Die Höhe orientiert sich an der Steuerprogression.


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