<< Themensammlung Steuer

Grunderwerbssteuer

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Die Grunderwerbssteuer fällt beim Kauf eines Grundstücks an. Sie steht grundsätzlich den Bundesländern zu, die diese Gelder aber auch an die jeweiligen Kommunen weiterleiten können. Die Höhe der Grunderwerbssteuer beträgt derzeit in Deutschland je nach Bundesland zwischen 3,5 und 5 Prozent. Sie wird auf den Kaufpreis für das Grundstück (ggf. zuzüglich des darauf errichteten Hauses), der so genannten Bemessungsgrundlage, erhoben.

Die Grunderwerbssteuer wird immer dann fällig, wenn das Rechtsgeschäft zur Übertragung des Grundstücks abgeschlossen und der Kaufvertrag von beiden Parteien unterschrieben wurde. Ob der Kaufpreis tatsächlich entrichtet worden ist, ist für die Erhebung der Steuer allerdings nicht relevant. Der neue Eigentümer des Grundstücks erhält kurze Zeit nach Abschluss des Geschäfts den Steuerbescheid vom Finanzamt, die Zahlung ist binnen vier Wochen nach Zugang dieses Bescheides notwendig.

Grundsätzlich ist es nicht möglich, die Grunderwerbssteuer zu kürzen bzw. zu stunden, denn sie gehört zu den Verkehrssteuern. Einzige Ausnahme sind Grundstücksverkäufe unter einem Wert von 2.500 Euro, dieser Wert gilt als Freigrenze.

(Stand: 2012)


zurück zur Übersicht >

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer