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Gründungshöchstbetrag bei einer Stiftung

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Für die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung bedarf es einer Kapitalzuführung. Externe oder interne Stifter übertragen dabei ein Vermögen auf die Stiftung. 

Bei Beträgen bis 307.000 Euro kann der Stifter bei seiner Einkommensteuererklärung die Zuwendung steuerlich geltend machen und absetzen. Dieser Höchstbetrag wird durch das Gesetz zum "Gründungshöchstbetrag" festgelegt. Die Zuwendungssumme kann im Jahr der Spende oder in den neun darauffolgenden Jahren vom Finanzamt "steuermindernd berücksichtigt" werden. Der Gründungshöchstbetrag greift jedoch ausschließlich bei neugegründeten Stiftungen.

Er kann im Jahr der Spende vollständig, als zu 100 Prozent, oder in den folgenden neun Jahren jeweils zu 10 Prozent abgesetzt werden. Hat ein Stifter beispielsweise ein Jahreseinkommen von 600.000 Euro und möchte eine neugegründete wissenschaftliche Stiftung für Forschungsarbeiten mit einem Betrag von 307.000 Euro unterstützen, kann er den Gründungshöchstbetrag in Höhe von 307.000 Euro absetzen und müsste in diesem Fall nur rund die Hälfte seines Einkommens versteuern.



Zum Thema Gründungshöchstbetrag bei einer Stiftung auf förderland:
Stiftung - Ausführliche Informationen zur Gründung und Führung einer Stiftung

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