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Gewerbliche Einkünfte

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Gewerbliche Einkünfte sind eine der insgesamt sieben Einkunftsarten, die das Einkommensteuergesetz in § 2 beschreibt. Zusammen mit den anderen sechs Einkünften bilden die sogenannten Einkünfte aus Gewerbebetrieb die Summe der Einkünfte, welche nach verschiedenen Folgeschritten in Form von diversen Hinzurechnungen und Kürzungen zum zu versteuernden Einkommen als Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer wird.

Die gewerblichen Einkünfte sind in den §§ 15 – 17 EStG geregelt. Neben den allgemeinen Einkünften aus Gewerbebetrieb fallen darunter insbesondere die Gewinnanteile der Gesellschafter einer OHG oder KG, die Gesellschaftervergütung für dessen Tätigkeit, für ein von ihm an die Gesellschaft gewährtes Darlehen oder für überlassene Wirtschaftsgüter.

Ebenfalls zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb zählen die in § 16 EStG behandelten Gewinne aus der Veräußerung des Betriebes, eines Teilbetriebes oder von Mitunternehmeranteilen, genauso wie die Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften, vergleiche dazu § 17. In beiden Fällen greift das im Zuge der Unternehmenssteuerreform 2008 eingeführte Teileinkünfteverfahren, welches 40 Prozent der Veräußerungspreise für steuerfrei erklärt, gleichzeitig aber auch nur 60 Prozent der mit der Veräußerung und ursprünglichen Anschaffung verbundenen Kosten als abzugsfähig deklariert.


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